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14. ADAC Labertal Rallye: Rudi Reindl gewinnt vor Fritz Köhler

Gelungene Neuauflage begeistert Zuschauer und Teilnehmer

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Mallersdorf-Pfaffenberg: Die ADAC Labertal Rallye musste 18 Jahre auf ein Comeback warten, ehe sie am Samstag bei strahlendem Sonnenschein mit 61 gestarteten Teilnehmern und einem ultra kompakten Konzept wieder an den Start ging. Die Vorstandschaft hatte das 60. Vereinsjubiläum als Anlass genommen, diese Rennsportveranstaltung wieder durchzuführen. Das Konzept mit Start im Haus der Generationen und drei Wertungsprüfungen in den Gemeinden Mallersdorf-Pfaffenberg und Neufahrn ging voll auf, bei einer Gesamtdistanz von 82 Kilometern bei 35 WP-Kilometern waren die Teilnehmer pro Sektion gerade mal eine Stunde unterwegs.

Mit viel Unterstützung von Nachbarvereinen, BRK, Feuerwehren und zahlreichen Vereinsmitglieder und früheren Mitstreitern konnte diese Veranstaltung mustergültig durchgeführt werden. Schon am Freitag reisten die ersten Teams an, am Samstag früh füllte sich der Parkplatz am HDG dann zusehends mit aktuellen und hochwertigen Rallyefahrzeugen, darunter Porsche Cayman, BMW M3 und Mitsubishi Lancer. Neben den Teams aus Südbayern waren auch Starter aus Baden-Württemberg, Nordbayern und Österreich angereist. Nach der technischen Überprüfung der Fahrzeuge und der Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen konnten die drei Prüfungen besichtigt werden. Pünktlich um 12:30 Uhr wurde dann der erste Teilnehmer gestartet.


Das hochwertige Starterfeld bot den zahlreichen Zuschauern entlang der anspruchsvollen Strecken dann eine gelungene Show. Mit Rainer Noller / Tanja Schlicht hat sich immerhin der Gewinner eines diesjährigen Deutschen Rallyemeisterschaftslaufes  angekündigt um den Kampf mit dem Lokalmatadoren Rudi Reindl mit Beifahrer Michael Ehrle aufzunehmen. Doch schon auf der WP1 Holzen, einem anspruchsvollen Rundkurs, fiel die Vorentscheidung. Mit Turboproblemen am Evo 8 konnte Rainer Noller nicht voll angreifen und musste bereits nach der ersten WP sein Fahrzeug abstellen. Somit war der Weg frei für Rudi Reindl und Copilot Michael Ehrle auf dem Mitsubishi Lancer Evo 7, die auf allen WP`s die Bestzeiten fuhren und einem Vorsprung von 29,1 Sekunden auf Fritz Köhler und Petra Hägele auf BMW M3 einen souveränen Sieg nach Hause brachten. Die WP Holzen wurde von Hans und Resi Schmid als WP Leiter organisiert, die Feuerwehr Pfaffenberg umsorgte den gut besuchten Zuschauerplatz. Bei Asenkofen lief die WP 2, die als WP5 wiederholt wurde. Mir Rudi Schwarz und Josef Troll waren hier zwei äußerst erfahrene WP Leiter im Einsatz, sie brachten zahlreiche Freunde aus der 3 Städte Rallye Zeit als Helfer mit. Diese Sprintprüfung mit Schotteranteil und schnellen bergab – Kurven bot gerade PS schwächeren Fahrzeugen die Möglichkeit, Zeit gutzumachen. Die WP 3/6  Ettenkofen dann noch eine lange Sprintprüfung mit einer Sprungkuppe, die vollste Konzentration forderte. Trotz mehrerer weiter Sprünge mit den Rennfahrzeugen ging diese Prüfung ohne Ausfall über die Bühne – Georg und Fabian Götzenberger hatten diese Prüfung mit ihren Helfern gut vorbereitet.
Schon in der ersten Runde, die mit einem Zwischenstopp im HDG endete, wurde der Wettbewerb um Rang 3 entschieden, den drei Teams anvisierten. So lieferten sich der Niederbayer Jürgen Bachhäubl und der Franke Roland Macht (beide Evo 9) einen harten Kampf um das Podest und wechselten sich nach den verschiedenen Prüfungen immer wieder in der Ergebnisliste ab. Aber auch der superschnelle Lokalmatador Christian Allkofer mit Kathi Götzenberger auf Citroen C2R2 wollte sich trotz schwächeren Fahrzeugs nicht kampflos geschlagen geben und gab seinem roten C2 mächtig die Sporen. Im Regrouping wurde klar, dass Jürgen Bachhäubl mit Karina Petrusch seine gute Position nicht behalten konnte: 20 Sekunden Strafzeit wegen einem Stempelfehler, bzw. einem Fehlstart bei WP2 waren bei den engen Zeitabständen nicht aufzuholen und sie fielen aus der Spitzengruppe.
Die am stärksten besetzte Klasse war die F8 mit insgesamt 18 Startern. Der vom AC Ebern angereiste Bastian Limpert, am Start mit seinem Bruder Max, wartete gleich mal mit 3 WP-Bestzeiten auf, musste sein Fahrzeug auf WP 5 allerdings mit einem technischen Defekt abstellen. So fuhr Josef Haagn mit Sandra Rabanus (BMW 318is) dann einen souveränen Klassensieg nach Hause. Mit einem Abstand von 29 Sekunden auf Hansi Retzer und Ann-Kathrin Sperber (Honda Civic Type R) konnte er alle weiteren Bestzeiten für sich herausfahren. Allerdings war der Kampf um den zweiten Platz mit 1,2 Sekunden Abstand äußerst knapp, jedoch mit dem schlechteren Ende für den Tirschenreuther Wolfgang Stopfer und seine Beifahrerin Sabine Heinzel.

Nach einem spannenden Tag waren sich im Ziel alle Teilnehmer einig, dass die 14. ADAC Labertal Rallye nicht nur eine einmalige Veranstaltung zur 60-Jahr-Feier des MC Labertal bleiben sollte, sondern auch im nächsten Jahr mit demselben kompakten Konzept durchgeführt werden sollte.  Im Rahmen der Siegerehrung dankte Bürgermeister Karl Wellenhofer, der untertags eine Runde im Vorauswagen mitgefahren war, den Verantwortlichen um Organisationschef Manuel Schmid für Ihre Arbeit und die gelungene Veranstaltung. 

Hier die Ergebnisse und die Homepage der Veranstaltung

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