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Reindl / Ehrle dominieren die 16. ADAC Labertal Rallye

Labertalrallye 2018_7Keine Chance hatten die Gegner; das Siegerteam von 2016 holte sich auch heuer den Gesamtsieg bei der Labertal Rallye und gewannen alle sechs Wertungsprüfungen. Die kompakte Veranstaltung von MC Labertal und MSF Freising 73 zählte auch heuer jeweils zur Nord- und Südbayerischen ADAC Rallyemeisterschaft, dem Nordbayerischen ADAC Junior Pokal, der Niederbayerischen Rallyemeisterschaft, der Oberlandrunde und zur Bayerischen Rallyemeisterschaft sowie die Retro Rallye zur ADAC Retro-Rallye Serie (RRS), Region Süd. Mit über 90 Nennungen für die Bestzeit- und die erstmals durchgeführte Retro Rallye waren die Veranstalter sehr zufrieden, leider mussten einige Teilnehmer kurzfristig absagen und so waren es noch 64 Fahrzeuge, die auf die Jagd um die Bestzeit gingen sowie 13 Fahrzeuge in der Retro Rallye.

Ergebnisse 16. ADAC Labertal Rallye....

Ergebnisse 1. ADAC Retro Labertal Rallye....

Ein Rundkurs sowie zwei Sprintprüfungen waren zweimal zu durchfahren, das Rallyezentrum war wieder im Haus der Generationen in Mallersdorf Pfaffenberg. Bei knapp 35 Wertungsprüfungskilometer waren zusätzlich nur 52km Verbindungsetappe zu bewältigen.
Am Nachmittag herrschten Temperaturen über 30 ° Celsius und forderte die Teilnehmer ebenso wie die Funktionäre. Als WP1 wurde der Rundkurs Holzen mit 8,2 km gefahren, mit Startnummer eins fuhr Rudi Reindl auf dem Mitsubishi Lancer mit 4:10,9 eine Fabelzeit. Patrick Dinkel / Tobias Glatzel auf  Mitsubishi Lancer 4,5 Sekunden dahinter und noch knapp vor Lokalmatador Christian Allkofer / Kathi Götzenberger auf Renault Clio mit 4:16,3. Hans und Max Limpert mit dem BMW 320iS auf Rang vier noch vor Reinhard Honke / Melanie Kalinke auf Mitsubishi Lancer Evo.  
WP2 Stein dann mit 3,8 km eine selektive Sprintprüfung mit Schotteranteil. Während Reindl / Ehrle ihren Vorsprung auf Dinkel / Glatzel etwas ausbauen konnte, mussste Mitfavorit Christian Allkofer an einer Spitzkehre wegen Bremsversagen den Notausgang zwischen Strohballen hindurch nehmen und  den Clio nach der WP abstellen. Auf dem dritten Platz in der Prüfung Wolfgang Ihrlacher auf dem Honda Civic knapp vor Honke / Kalinke und Florian Auer / Gabriele Ölsinger.
Für Ihrlacher / Riedl war mit technischem Defekt auf WP 3 Ettenkofen  die Rallye beendet, diese Sprintprüfung mit Sprungkuppe ist 5,4 Kilometer lang. Hinter Reindl und Dinkel konnte sich Florian Auer auf Rang drei etablieren. Der Zwischenstand beim Regrouping damit Reindl / Ehrle mit 9:39,6 vor Dinkel / Glatzel mit 9:51,5 und Auer / Ölsinger mit 10:07,6. Auf Rang vier Honke / Kalinke mit 10:08,3 und Limpert / Limpert mir 10:09,0. Nur noch 53 Fahrzeuge konnten zur zweiten Runde starten und auf WP4 fiel mit Florian Auer der nächste Mitfavorit aus. Dagegen schlossen Reindl und Dinkel auch die zweite Schleife jede WP auf Rang eins und zwei ab während sich Honke auf WP4 und WP6 den dritten Rang sicherte, Vasiljevic auf Porsche Cayman erreichte Rang drei auf WP5.
Mit einer Gesamtzeit von 19:11,4 sicherte sich Rudi Reindl den Gesamtsieg vor Patrick Dinkel und Reinhard Honke. 50 Fahrzeuge erreichten das Ziel.
Die Retro Rallye bot dann zum Abschluss des Starterfeldes nochmals schöne Fahrzeuge auf. Bei der Retro Rallye sicherte sich das Team Thomas und Nico Meyer auf Porsche Carrera (BJ 1979) den Sieg vor Max und Timo Birnbreier auf Toyota Celica (BJ 1995) und Scen und Jana Hoßfeld auf AudiA4 Urquattro. Genauso so reibungslos wie die Veranstaltung den ganzen Tag ablief ging es auch am Abend weiter; pünktlich konnte die Siegerehrung durchgeführt werden.

 

f t g m