Labertal Rallye Sprint 2026
Dröhnende Motoren, staubige Kurven und packender Motorsport: Der ADAC Labertal Rallye-Sprint lockte am vergangenen Samstag zahlreiche Motorsportfans in die Region rund um Mallersdorf-Pfaffenberg. Die Teams lieferten sich auf der anspruchsvollen Strecke spannende Duelle um Bestzeiten und Meisterschaftspunkte.
Der MC Labertal e.V. im ADAC veranstaltete am 16. Mai seine diesjährige ADAC Labertal Rallye in kompakter Form als Doppel-Rallye-Sprint. Statt der üblichen drei Wertungsprüfungen stand in diesem Jahr eine rund sieben Kilometer lange Sprintprüfung als Rundkurs auf dem Programm. Als Doppelveranstaltung ausgeführt, absolvierten die Fahrer dieselbe Wertungsprüfung gleich zweimal. Die Strecke führte über Holzen, Schöfbach und Neuburg und bot den Teilnehmern eine gelungene Kombination aus schnellen Abschnitten und technisch anspruchsvollen Passagen.
Insgesamt gingen 34 Teams an den Start und sorgten trotz durchwachsener Wetterbedingungen für abwechslungsreichen Motorsport. Zahlreiche Zuschauer nutzten die Gelegenheit, die Fahrzeuge entlang der Strecke in Aktion zu erleben. Trotz der teils wechselnden Bedingungen blieb das Teilnehmerfeld von größeren Problemen verschont. Abgesehen von kleineren technischen Ausfällen verlief die Veranstaltung weitgehend reibungslos. Das Rallyezentrum am HDG bildete dabei den organisatorischen Mittelpunkt der Veranstaltung.
Den Gesamtsieg des Labertal Sprint I sicherte sich am Ende Josef Haagn (Tuntenhausen) mit seinem BMW M3, der sich auf der anspruchsvollen Strecke gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. Den Gesamtsieg des LAbertal Sprint II sicherte sich Patrik Dinkel mit Anna Hinrichs im Mitsubishi Lancer Evo. Auch aus den Reihen des MC Labertals gab es Grund zur Freude: Mit Fabian Götzenberger und Beifahrer Georg Götzenberger war ein vereinseigenes Team am Start. Das Duo überzeugte mit einer starken Leistung und sicherte sich Rang sechs und sieben in der Gesamtwertung. Christian Allkofer und Kathi Götzenberger zeigten mit Ihrem Renault Clio eine beeindruckende Leistung und sicherten sich in beiden Veranstaltungen den 3. Gesamtrang.
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern entlang der Strecke sowie im Hintergrund, die teils viele Stunden im Einsatz waren und so die Durchführung der Veranstaltung überhaupt erst ermöglichten. Ebenso bedankt sich der MC Labertal bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und den fairen sportlichen Wettbewerb. So zeigte sich einmal mehr, dass auch im kompakteren Rahmen spannender Motorsport und großes Engagement im Labertal zuhause sind.
Nach der Rallye richtet sich der Blick bereits auf die nächste Veranstaltung: Im September 2026 veranstaltet der MC Labertal den 46. ADAC Labertal Slalom.